... passiert etwas, wo man denkt das Betrifft mich nicht so wirklich. Klar es ist schade aber hey,.. das Leben geht weiter.
So gedacht als mich unserer Reitlehrerin vom kleinen ( 4 Jahre) angerufen hat um uns zu sagen dass das eine Pferd, welches mein Sohn zwar nie geritten hat, aber trotzdem kannte, gestorben wäre. Wir sollen es doch unseren Kindern mitteilen, damit Sie nicht überrascht oder ähnliches wären.
Na klar mach ich das, denn irgendwie war das Pferd, obwohl mein Sohn ihn nicht geritten hat für Ihn was besonderes, denn wenn er "groß" ist dürfe er das Pferd ja reiten sagt er immer.
Also abends Kind geschnappt mit Ihm ins Zimmer gegangen und erzählt.....
erst kam keine Reaktion und er spielte weiter... doch nach ca. 5 Minuten ist es dann bei Ihm gesackt. Er schaut mich an und dann flossen die Tränen.
Oh Mann ich sag euch, das tat mir so weh, da ich auch schon mal ein Pferd "verloren" habe weiß ich wie sich das anfühlt, aber ich war damals schon 10, konnte das besser verstehen. Für Ihn war es das erste Lebewesen oder Mensch der um ihn rum gestorben ist. Doch wir haben viel geredet, auch das nur der Körper stirbt, die Seele weiterlebt und irgendwann vielleicht Wiedergeboren wird. Das es Ihm jetzt richtig gut geht. Wir haben für Ihn gebetet und ihm wünsche mitgeschickt....
Ich glaube das macht jeder auf seine eigene Weiße...
Ich dachte das macht ihm auch sicher lange zu schaffen,.. es beschäftigt ihn auch.
Faszinierend fand ich das er am Morgen als er aufstand kam und als erstes sagte, mit ganz fester stimme: "Mama, Wendelin geht es gut, richtig gut!" wer weiß, vielleicht hat er es irgendwie erfahren ?!
Heute hatten wir dann Reiten in seiner Gruppe sind Kinder in seinem Alter und Ihnen hat er dann so wunderschön erklärt wie es Wendelin jetzt geht und das alles gar nicht schlimm ist, das sogar die anderen Eltern dankbar um diese Leichtigkeit waren, denn diese hatten den Kindern nichts gesagt, wollten die Kinder davor bewahren das sie traurig sind.
Ich finde, auch Kinder müssen lernen das es den Tot gibt, es tut weh, aber es gehört zum Leben dazu!
Eure Sabine