Liebe Mamas unter euch Mädels, ich brauch eure Hilfe!!!
Mein Großer geht seit Dienstag letzte Woche in die Schule. Schon am ersten Tag waren Ihm die Hausaufgaben zu viel, ok, daran gewöhnt er sich schon. Aber es ist immer nur malen. Was macht man bitte wenn sein Kind das einfach nicht gerne tut?? Und er keine Motivation hat!
Zweitens, er ist sehr sensibel und lässt sich sehr leicht verunsichern. Am Freitag abend im Bett hat er dann erzählt das ihn alle in der Pause anstarren. Ich weiß das dass nicht so ist, sondern er das so empfindet weil er viele noch nicht kennt. Aber er hat sich semtliche Horrorszenarien ausgedacht, was wäre wenn sie mit Steinen nach Ihm werfen, etc? (vorallem woher kommt dieser Gedanke, wir schauen fast keinen TV?).
Er kennt die Kinder aus seiner Klasse auch noch nicht, bis auf die zwei wo bei Ihm im KiGa waren. Ist es da nicht auch an der Lehrerin erstmal zu schauen das die sich untereinander kennen?
Heute morgen dann das nächste. Bis jetzt wurde er immer abgeholt. Heute kamen sie dann nicht! Jetzt wollte er nicht alleine Laufen und wir waren durch warten natürlich sehr spät dran. Also fahr ich Ihn schnell mit dem Auto zum Bus und da Horrorszene..... er fängt wieder bitterlich das Weinen an und will nicht einsteigen. Der Busfahrer war nett, hat sich um Ihn gekümmert, gut zugeredet. Aber mir wurde selbst zum heulen. Schließlich hab ich Ihn selbst in den Bus gehoben und reingeschoben. Ich fühlte und fühle mich schrecklich.
Was kann ich tun um meinem Kind bei diesen Problemen zu helfen???
Ich würde mich sehr freuen von euch antworten zu bekommen!
Sabine
5 Kommentare:
Liebe Sabine,
Als erstes ein Gespräch mit der Lehrerin ganz Wichtig!
Danach Kontakt zu anderen Müttern um sich auszutauschen. Die beiden Kinder die er vom Kindergarten kennt ansprechen( Kinder beobachten oft viel intensiver als Erwachsene).
Ich bin in der Betreuung einer Grundschule tätig, dieses Phänomen kennen wir auch, ganz oft sind die Kinder etwas unsicher wegen der neuen Situation, sie weinen Zuhause und sind aber in der Schule total unauffällig.
Zu den Hausaufgaben kann ich Dir nur den Rat geben: Ruhig Blut das Malen ist bald Vergangenheit und jedes Kind hat seinen eigenen Rhythmus bei den Hausaufgaben es pendelt sich fast immer ein, wenn man ihn gefunden hat.
Ganz liebe Grüße
Beate
Hallo Sabine,
es ist für die kleine Maus nun alles neu. Falls es dir möglich ist, bringe ihn doch die erste Zeit, vielleicht bis zu den nächsten Ferien in die Schule. Ist für ihn einfacher. Und irgendwann fängst du an ihn zu stärken: "Was meinst du, möchest du heute mal mit dem Bus fahren, ich denke, du schaffst das jetzt - was meinst du?" oder so ähnlich. Man muss natürlich die Kurve kriegen, denn schnell ist es für die Mäuse bequema imme rvon Mama gebracht zu werden als mit dem Bus zu fahren.
Tja, und mt den Hausaufgaben, bei meinen hat es bis zur 3. Klasse gedauert. Nach der Schule sind wir beide schon mit gewetzen Messern auf einander losgegangen. Die Lösung war effektiv eine Hausaufgabenbetreuung, jeder reibt sich nur auf und das Verhältnis wird nicht besser. Nun geht es ohne Probleme, jetzt in der fünften ohne jegliche Hilfe. Habe Geduld, ich habe sie leider nicht so sehr :-), deshalb mußte auch eine andere Lösung her. Jedes Kind ist einzigartig, machmal hilft einfach auch eine Pause oder mal alle Gerade sein lassen.
LG
Biggi
Oh liebe Sabine...
ich kann sooo gut mit dir mitfühlen, denn bei uns bin eher ich diejenige die klammert.. aber meine Burschen sind Gott sein Dank gern gegangen...
Mein Großer ist jetzt auch in einer neuen Schule und kannte auch niemanden.. und ich war den Tränen nah als er da so reinmarschierte... Aber jetzt wirds langsam besser...
Schau, sogar für uns Erwachsene ist es doch grausam in eine neue Arbeit zu gehn.. Also bei mir ists immer so gewesen.. und genau so gehts jetzt deiner MAus.. Du wirst sehn, es wird Tag für Tag besser..Bestärke ihn, sag ihm wie stolz du auf ihn bist daß er jetzt ein Schulkind ist.. und sag ihm vielleicht stell dir vor Weihnachten kannst du mir schon eine Geschichte vorlesen...Vielleicht auch die Beiden, die er kennt mal bei EUch einladen.. Ach meine liebe Sabine.. ich kann dich wirklich mehr als gut verstehn....
Und in 3 Wochen wirst sehn.. da lacht ihr beide drüber..
Was ich auch gut finde, ist was Biggi schrieb... falls es dir möglich ist, bring ihn doch noch ein bißchen zur Schule.. bei uns haben die Mamis die Kinder die ersten Wochen sogar bis zum Klassenzimmer gebracht....
Mein Mittlerer ist auch ein ziemliches Sensibelchen.. ich gebe ihn immer die Schüsseler Salze Nr. 7.. da werden sie etwas ruhiger und verkrampfen nicht so...
Oh Gott, jetzt habe ich einen halben Roman geschrieben.. ich hoffe es ist irgendwas dabei, was dir hilft...
Wir können auch gern mailen..
Ich bin nämlich die Selbe ;O)))
Bussi Susi
Hallo Sabine,
erstmal vorweg: einen netten Blog hast du da - ich bin gerade über einen anderen Blog drübergestolpert und hängengeblieben :)
Es tut mir leid, dass dein Sohn mit dem Schulstart solche Probleme hat. Ich würde dir auch raten, da gar nicht lange zu warten und direkt mit der Lehrerin zu sprechen. Der Anfang ist so wichtig und wenn es da schon schiefläuft und nichts geschieht ist das natürlich nicht so toll. Vielleicht kannsie mal beobachten, wie sich das so im Schulalltag abspielt, ob es da irgendwelche Probleme gibt.
(ansonsten denke ich schon, dass es ein Weilchen braucht, bis sich da Freundschaften entwickeln, das geht ja auch bei Erwachsenen nicht von heute auf morgen).
Und ansonsten würde ich ihm einfach zu Hause so viel Sicherheit wie möglich geben, ihm zeigen, dass du für ihn da bist, seine Sorgen ernst nimmst, handelst und nicht zulässt, dass ihm andere Böses tun.
Ich wünsch euch alles Gute,
Eva
Sabinchen, ich fühle mit Dir. Teo hat ja gottseidank noch ein Jahr, aber dann gehts bei uns ja auch los....bei uns war es allerdings das gleiche mit dem Kindergartenanfang...wirklich, Teo hat fast 3 Monate jeden Morgen so fürchterlich geweint, dass wir schon kurz davor waren, das ganze um ein Jahr zu verschieben..und er war ja schon 3. Dann ging es langsam...kleine Schritte...und am Ende war der Knirps stolz wie Oskar, weil er das ganz alleine durchgestanden hatte...ich weiß auch nicht, was ich Dir raten soll. Wahrscheinlich würde ich auch mit der Klassenlehrerin sprechen und ihr erzählen, wie es ihm so geht. Vielleicht kriegt sie das gar nicht mit, weil er so still und zurückhaltend ist..die könnte ihn doch evtl. neben ein ähnlich gepoltes Kind setzen, so zum Beschnuppern und so...ich bin als Kind tausendmal umgezogen. Somit musste ich ständig die Schule wechseln..das war wirklich Horror. Aber irgendwann geht´s dann auf einmal..sobald man die ersten zarten Freundschaften knöpft, wird es einfacher. Das ist ja das Schlimme, so langsam müssen die Süßen sich alleine durchkämpfen und wir können manchmal gar nicht helfen..fürchterlich! Ihr schafft das schon...da bin ich mir gaaaanz sicher!!
drücke Euch gaaanz fest
Olga
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